parapluie

Das Vorzeichen – der Schirm – unter dem meine Arbeit steht, ist mein Glaube an Gott.

Ich bin Christin. Der Glaube an Jesus Christus durchzieht mein Leben und ist daraus nicht weg zu denken. Er ist darum der Schirm, der sich ebenfalls über meine Arbeit spannt.

Ich bin Pfarrerin. Darum beschäftige ich mich mit den Menschen und dem, was sie bewegt. Denn das ist das, was Gott den ganzen Tag beschäftigt: Menschen. Er liebt uns. Diese Liebe soll in meiner Arbeit zum Ausdruck kommen.

Darum verstehe ich parapluie als eine Hilfestellung. Wie ein Schirm: Manchmal brauchen wir in unserem Leben Schatten, weil die Sonne so brennt und wir müssen ausruhen – wie bei einem Sonnenschirm. Manchmal brauchen wir Schutz vor einer harten Landung, weil wir schnell unterwegs sind – wie bei einem Fallschirm. Und manchmal kommt es einfach nur nass von oben und wir suchen in der Not einen trockenen Platz – wie bei einem Regenschirm. parapluie hilft, den Schirm in der Not aufzuspannen.

Ausserdem ist parapluie ein Angebot an Menschen, die pfarramtliche Tätigkeiten als Dienstleistung ausserhalb der institutionalisierten Kirche suchen. Bei Inanspruchnahme der Angebote spielt der religiöse oder konfessionelle Hintergrund der Person nur bedingt eine Rolle. Möglich ist die Durchführung von Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen, Segnungen, Inputs bei Festlichkeiten oder Abschiedsfeiern am Sterbebett. Die Tätigkeitsfelder können sich jeweils der Person und vorgegebenen Situation anpassen und sind nicht statisch verankert. Die jeweilige Dienstleistung soll unterstützend wirken und wird darum auf das vorgegebene Umfeld und die Wünsche der eingebundenen Personen abgestimmt.